Fragen & Antworten (F.A.Q.)
- Warum kann eine Einzelförderung bei Rechenschwäche sinnvoll sein?
- Was kann Förderunterricht bei Rechenschwäche leisten?
- Warum kann eine außerschulische Förderung sinnvoll sein?
- Wie lange dauert die Förderung?
- Ab wann ist eine Förderung sinnvoll?
- Wer kann mein Kind testen?
- Was ist Dyskalkulie?
- Kann ich mein Kind auch außerhalb der Schule testen lassen?
- Wann wird mein Kind in der Schule getestet?
- Was regelt der schleswig-holsteinische Legasthenie-Erlass?
- Wie wirkt sich Legasthenie beim Erlernen von Fremdsprachen aus?
- Was ist Legasthenie?
- Woran erkenne ich Legasthenie (Lese-Rechtschreib-Schwäche)?
- Woran erkenne ich Dyskalkulie (Rechenschwäche)?
- Wie groß sind die Fördergruppen?
- Wer fördert?
- Wie wird gefördert?
- Was heißt ganzheitlicher Förderansatz?
- Haben Sie Fragen?
- Frage:
Warum kann eine Einzelförderung bei Rechenschwäche sinnvoll sein? - Antwort:
Bei einer ausgeprägten Dyskalkulie kann eine Einzelförderung sinnvoll sein, da nur in Einzelgesprächen herausgefunden werden kann, wie das Kind rechnet, um es dann entsprechend seiner ganz individuellen Schwäche effektiv zu fördern.
Die Förderung muss an der individuellen Lernausgangslage des Kindes anknüpfen. In der Mathematik bauen Lerninhalte sachlogisch streng aufeinander auf. Deshalb ist ein Lerndialog (“Wie hast du das eben gerechnet?”) extrem wichtig.
Da rechenschwache Kinder aufgrund ihrer uneffektiven Rechenstrategien oft sehr anstrengende Denkleistungen vollführen, neigen sie ohnehin schnell dazu zu ermüden. Jede Störung und Ablenkung durch weitere Personen verlangt ihnen noch größere Konzentrationsanstrengungen ab und mindert letztlich den Fördererfolg.
Außerdem kann die Anwesenheit weiterer Kinder im Raum beim rechenschwachen Kind (reagiert oft sehr sensibel auf Konkurrenzdruck) zusätzliche Versagensängste erzeugen.
- Frage:
Was kann Förderunterricht bei Rechenschwäche leisten? - Antwort:
- Herausfinden der falschen mathematischen Denkmuster durch Einzelgespräch und intensive Beobachtung des Kindes sowie den Aufbau von mathematisch richtigen Denkschritten
- Erkennen basaler Teilleistungsschwächen und entsprechende Trainingsangebote zum Abbau der Schwächen
- Schaffung von Erfahrungsräumen
- Lernen durch Anschauen und Begreifen
- Lernen im Spiel
- Beratung und Begleitung der Eltern in schwierigen Phasen mit ihrem Kind
- Stärken des Kindes fördern, damit es wieder Selbstvertrauen bekommt und Lust und Freude an Mathematik zurückgewinnt
- Frage:
Warum kann eine außerschulische Förderung sinnvoll sein? - Antwort:
Schulische Förderung scheitert häufig an organisatorischen Dingen. Die wenigsten Schulen haben genügend Lehrkräfte und ausreichende Stundenkapazitäten für eine effektive Förderung.
Die Praxis zeigt, dass viele Fördermaßnahmen nicht regelmäßig stattfinden, aber nur eine kontinuierliche Förderung ist pädagogisch sinnvoll. Zudem sind die Lerngruppen meist zu groß, so dass die notwendige individuelle Betreuung eines rechenschwachen Kindes überhaupt nicht möglich ist.
Häufig bekommen Kinder im schulischen Förderunterricht oder auch in Lernplänen zum wiederholten Mal die Aufgaben zur Bearbeitung, die sie bis dahin schon nicht verstehen konnten, was ihren Frust und ihre Verzweiflung wachsen lässt. Einfach nur viel üben löst bei Rechenschwäche keine Probleme!
- Frage:
Wie lange dauert die Förderung? - Antwort:
Die Zeit, die für eine sinnvolle Förderung benötigt wird, ist durchaus unterschiedlich. Allgemein lässt sich sagen, dass der Zeitraum um so länger ist, je später die Förderung einsetzt und je gravierender die Schwäche ist.
Bei einer frühzeitig einsetzenden, gezielten Förderung sind Leistungsverbesserungen bei betroffenen Kindern oft schon nach kurzer Zeit erkennbar und ihr Selbstwertgefühl und ihre Lernmotivation steigen, wenn jemand endlich ihre Probleme erkennt und ihnen hilft.
Dyskalkulie gilt allerdings als eine hartnäckige Rechenstörung, deshalb sollten sich alle Betroffenen – Kinder, Eltern und Lehrer – auf einen längeren Prozess von ein bis zwei Jahren einstellen.
- Frage:
Ab wann ist eine Förderung sinnvoll? - Antwort:
Im Allgemeinen gilt: Je früher, desto besser.
Rechenschwache Kinder entwickeln eine Vielzahl von „Kompensationsstrategien“, mit denen es ihnen oft über längere Zeit gelingt, Ergebnisse zu liefern und ihre Probleme mit dem Rechnen zu kaschieren. Sie machen sich „ihren eigenen Reim“ auf die Mathematik und basteln sich unterstützt von Eltern und anderen Verwandten „Tricks“ und Eselsbrücken“ zurecht, die ihnen helfen Verständnisdefizite ausuzgleichen. Je verfestigter ihre falschen mathematischen Denkstrategien sind, desto länger dauert meist die Förderung.
Bereits im vorschulischen Bereich und in der 1. Klassenstufe ist es möglich, gezielt an Lernvoraussetzungen zu arbeiten sowie Motivation, Motorik und Wahrnehmung zu fördern. Eine Dyskalkulie ist normalerweise in der 1., spätestens in der 2. Klassenstufe feststellbar, wobei dies allerdings oft nur gelingt, wenn man nicht nur die Resultate des Rechnens betrachtet, sondern genau hinsieht, wie diese zustande kommen.
- Frage:
Wer kann mein Kind testen? - Antwort:
Im Gegensatz zur Legasthenie wird Dyskalkulie in Schleswig-Holstein nicht eigens als Teilleistungsstörung anerkannt und damit auch nicht in den Schulen getestet.
Kinder- und Jugendpsychologen bzw. Ärzte für Kinder- und Jugendpsychatrie können aber eine Dyskalkulie-Testung vornehmen und einen Förderbedarf feststellen. Auf Grund fehlender Bestimmungen leitet sich aus dem Gutachten aber kein Anspruch auf eine Notenbefreiung bzw. einen Nachteilsausgleich ab.
- Frage:
Was ist Dyskalkulie? - Antwort:
Dyskalkulie ist der wissenschaftliche Begriff für eine anhaltende Rechenschwäche bzw. Rechenstörung bei durchschnittlich oder überdurchschnittlich hoher Intelligenz (Diskrepanzkriterium), die nicht auf eine unzureichende Beschulung zurückzuführen ist.
Kinder mit einer Dyskalkulie haben falsche Vorstellungen von Zahlen und Mengen, woraus ein Unverständnis für elementare Rechenoperationen resultiert.
- Ca. 5% aller Kinder leiden unter einer ausgeprägten Dyskalkulie, bis zu 15% rechenschwacher Kinder gelten als förderungsbedürftig.
- Auch bei Dyskalkulie vermutet man eine genetische Disposition.
Bei einer frühzeitig einsetzenden gezielten Förderung sind Leistungsverbesserungen und eine Steigerung des Selbstwertgefühls bei betroffenen Kindern oft schon nach kurzer Zeit erkennbar.
- Frage:
Kann ich mein Kind auch außerhalb der Schule testen lassen? - Antwort:
Eltern können jederzeit ihr Kind von einem Kinder- und Jugendpsychologen oder Arzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie testen lassen (Adressen siehe unten). Das entsprechende Gutachten muss dann bei der Schule eingereicht werden, die über eine Anerkennung des Gutachtens entscheidet.
Im VHS-Förderzentrum selbst wird keine offizielle Testung vorgenommen, allerdings überprüfen wir die individuelle Rechtschreibleistung mittels der Hamburger Schreibprobe, um so eine zuverlässige Einschätzung vorzunehmen sowie geeignete Förderkonzepte entwickeln zu können.
Adressen:
Kinder- und Jugendpsychologen
(Diagnostik LRS / Dyskalkulie)
Dr. med. Christoph Barchewitz
Am Markt 1
23795 Bad Segeberg
Tel. 04551 – 94 36 40Dethleff Banthien / Jens Uwe Meyer
Heiligengeiststr. 17
23843 Bad Oldesloe
Tel. 04531 – 35 12 - Frage:
Wann wird mein Kind in der Schule getestet? - Antwort:
Erst in der 4. Klasse ist bei ausgeprägten Schwierigkeiten im Lesen und/oder Rechtschreiben laut Legasthenie-Erlass die Testung zur Feststellung einer Legasthenie in der Schule vorgesehen.
Die Schule informiert die Eltern zum Ende der ersten Hälfte der 4. Klassenstufe, ob eine Lese-Rechtschreibschwäche vorliegt.
- Frage:
Was regelt der schleswig-holsteinische Legasthenie-Erlass? - Antwort:
Der Erlass des Kultusministeriums Schleswig-Holstein (2008) regelt schulische Fördermaßnahmen, Ausgleichsmaßnahmen sowie Notenschutz.
Demnach wird bei einem Kind, das in einem förmlichen Test als Legastheniker anerkannt ist, die Rechtschreibleistung nicht bewertet. Dies gilt bis zur 7. Klassenstufe, auf Antrag der Eltern auch bis zur Klassenstufe 10. Ausgleichsmaßnahmen gelten – im Gegensatz zum Notenschutz – bei anerkannten Legasthenikern auch in der Oberstufe.
- Frage:
Wie wirkt sich Legasthenie beim Erlernen von Fremdsprachen aus? - Antwort:
Erstaunlicherweise treten entsprechende Probleme wie im Deutschen beim Erlernen von Fremdsprachen nur bei ca. 50% aller Legastheniker auf.
Eine klare Fremdsprachenempfehlung kann hingegen nicht gegeben werden, da sowohl die schwierige Laut-Buchstabenzuordnung (z.B. Englisch, Französisch) als auch differenzierte Grammatik mit vielen ähnlichen Wortendungen (z.B. Latein) spezifische Schwierigkeiten aufweisen.
- Frage:
Was ist Legasthenie? - Antwort:
Legasthenie wird allgemein als Lese- und/oder Rechtschreibschwäche bei normaler bis überdurchschnittlich hoher Intelligenz definiert (Diskrepanz-Kriterium), die ihre Ursachen zumeist in Wahrnehmungsverarbeitungsstörungen und Wortspeicherschwierigkeiten hat.
Ca. 5 % aller SchülerInnen sind Legastheniker, davon ca. 75% Jungen; Legasthenie ist zu ca. 50 % genetisch bedingt. Oft tritt Legasthenie nicht isoliert auf, sondern zusammen mit anderen Lern- und Verhaltensauffälligkeiten (z.B. ADS, ADHS, Dyskalkulie).
- Frage:
Woran erkenne ich Legasthenie (Lese-Rechtschreib-Schwäche)? - Antwort:
Legasthenie kann sich in vielfältiger Weise und bei jedem Kind anders darstellen. Es ist oft schwierig, Legasthenie zweifelsfrei zu diagnostizieren, wenn jedoch mehrere der folgenden Symptome auftauchen, könnte dies ein Hinweis auf Legasthenie sein.
Anzeichen beim Lesen
- Buchstaben des Alphabets werden nur langsam gelernt
- Zuordnung von Buchstaben zu Lauten gelingt sehr schlecht
- Buchstaben werden ausgelassen, hinzugefügt oder ersetzt
- Silbengliederung gelingt nur teilweise
- Einzelne Laute des Wortes können nur schlecht unterschieden werden
- Zusammenziehen von Einzellauten zu einem Wort bereitet große Schwierigkeiten
- Langsames Lesetempo
- Größere Leseprobleme bei längeren Wörtern
- Langes Zögern beim Lesen
- Verlieren der Zeile im Text
- Wortendungen werden nicht gelesen
- Ganze Wörter werden ausgelassen oder ersetzt
- Schwierigkeiten, aus dem Gelesenen Zusammenhänge zu erkennen und Schlussfolgerungen zu ziehen
Anzeichen beim Schreiben
- Geringe Buchstabenkenntnis
- Schwierigkeiten beim Schreiben von Buchstaben, Wörtern und Sätzen
- Geringe Motivation zum Schreiben von Wörtern
- Hohe Fehlerzahl bei ungeübten Diktaten
- Fehler beim mündlichen Buchstabieren
- Hohe Fehlerzahl beim Abschreiben von Texten
- Grammatik- und Interpunktionsfehler
- Unleserliche Handschrift
Anzeichen im Verhalten
- Neu aufgetretenes, unruhiges Verhalten, Aufspringen und „Herumkaspern“ in der Klasse
- Unvollständige oder fehlende Hausaufgaben
- Zurückgezogenheit, Traurigkeit
- Provozierendes Verhalten
- Geringe oder wechselnde Aufmerksamkeit, leichte Ablenkbarkeit
(Nach Dr. med. Gerd Schulte-Körne)
- Frage:
Woran erkenne ich Dyskalkulie (Rechenschwäche)? - Antwort:
Die individuellen Ausprägungen von Rechenschwäche sind sehr unterschiedlich, wenn aber mehrere der folgenden Symptome auftreten, könnte dies ein Hinweis auf eine Rechenstörung sein. Wenn ein Verdacht besteht, sollten Sie in jedem Fall handeln und fachlichen Rat einholen.
Signale, die auf eine Dyskalkulie (Rechenschwäche) hinweisen (können) sind:
Psychosomatische Auffälligkeiten
- Kopfschmerzen
- Magenbeschwerden
- Schlafstörungen
- Schnelles Ermüden
Anzeichen im Sozialverhalten
- Rückzugstendenzen
- Minderwertigkeitsgefühle
- Schwierigkeiten sich einzuordnen
- Klassenclown
- Aggressivität
Anzeichen im Lern- und Leistungsverhalten
- Unkonzentriertheit
- Ungenauigkeit
- Unselbständigkeit
- Verlangsamung
- Feinmotorische Störungen
- Tagträume
- Fantasiearmut
- Spielhemmungen
- Sprachstörungen
Anzeichen beim Rechnen
- Probleme beim Erfassen von Unterschieden (Größe, Form, Menge, Länge usw.)
- Mangelndes Abstraktionsvermögen (Kinder lösen sich nicht von Zählmaterial, hartnäckiges Fingerzählen auch noch 3. und 4. Klassenstufe)
- Probleme beim Erfassen des Zehnersystems, Kinder vertauschen ständig oder ignorieren Stellenwert
- Besondere Schwierigkeiten bereiten der Zehnerübergang, Ergänzungsaufgaben und die Subtraktion
- Schwierigkeiten bei der Zerlegung von Zahlen, Platzhalteraufgaben oder Umkehr-Operationen werden nicht verstanden
- Das Lernen des Einmaleins bereitet große Probleme, da die Kinder sich die Aufgaben auswendig einprägen müssen
- Rechnen mit Maßeinheiten bereitet enorme Schwierigkeiten
- Bei Textaufgaben finden die Kinder nur schwer oder gar keinen Zugang zur Umsetzung des Textes in eine Aufgabenstellung
- Üben bringt keinenoder nur wenig Erfolg
- Überschlagen von Rechnungen gelingt nicht
- Fantasieergebnisse fallen nicht auf
- Üben bringt keinen oder nur wenig Erfolg
- Frage:
Wie groß sind die Fördergruppen? - Antwort:
Die Förderung wird in der Regel in der Form der Kleingruppenbetreuung mit maximal vier Kindern durchgeführt. In besonderen Fällen ist auch Einzelförderung möglich.
Durch den Unterricht in Kleingruppen kann auf die jeweilige Lernsituation und die Bedürfnisse der einzelnen SchülerInnen gezielt eingegangen werden.
- Frage:
Wer fördert? - Antwort:
Die Betreuung erfolgt durch erfahrene FörderlehrerInnen aus verschiedenen Schulstufen. Jahrelange Fördererfahrung und regelmäßige Fortbildungen garantieren die Qualifikation der Lehrkräfte.
- Frage:
Wie wird gefördert? - Antwort:
Der Förderunterricht nutzt sowohl neueste lernpsychologische und didaktische Kenntnisse wie auch langjährige Erfahrungen in der Lernmethodik. In den Unterricht werden zudem heilpädagogische Grundsätze einbezogen. Mit den eingesetzten Lernmaterialien werden die verschiedenen Schwierigkeiten und Kenntnislücken angegangen, um dadurch einen systematischen Aufbau des Lesens und Schreibens bzw. des Rechnens oder der Fremdsprachen zu bewirken.
Der Förderunterricht umfasst ebenfalls das Hör- und Sehtraining, da die Wahrnehmungsverarbeitung bei Kindern mit Legasthenie- bzw. Dyskalkulie-Problemen oft beeinträchtigt ist. Sinnvoll unterstützt wird er durch den Einsatz vielfältiger Lernspiele, Materialien aus dem Bereich der Silbengliederung und von Computern mit spezieller Lernsoftware, deren Inhalt von den Lehrkräften des Förderzentrums mitbestimmt werden kann.
Dabei handelt es sich nicht um „Schule am Nachmittag“. Mit spielerischen Unterrichtsformen und Methodenvielfalt haben die Kinder Spaß und lernen, oft ohne sich dessen bewusst zu sein.
- Frage:
Was heißt ganzheitlicher Förderansatz? - Antwort:
Ziel des Förderzentrums ist die bedarfsgerechte Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Lernschwierigkeiten, insbesondere bei Lese-Rechtschreibschwächen (Legasthenie) und bei Rechenschwäche (Dyskalkulie):
Das Förderzentrum verfolgt dabei einen ganzheitlichen Förderansatz, der eine umfassende Persönlichkeitsstabilisierung des Kindes zum Ziel hat. Häufig sind Wahrnehmungsverarbeitungs- oder Konzentrationsstörungen dafür verantwortlich, dass die schulischen Leistungen nicht den Erwartungen entsprechen. Somit stehen das Kind und seine Fähigkeiten im Mittelpunkt der Förderung und nicht die einzelnen Fehler, die begangen werden.
- Frage:
Haben Sie Fragen? - Antwort:
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